Teilprojekte

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A2: Lasergestützte Transfektion hämatopoetischer Stammzellen

Projektleiter:
Prof. Dr. med. vet. Ingo Nolte
Prof. Dr. rer. nat. Holger Lubatschowski
Prof. Dr. med. Christian Junghanß

Zellbasierte Vakzinierungsstrategien mit Tumorantigen-beladenen Dendritischen Zellen (DZ), die aus hämatopoetischen Stammzellen oder Monozyten differenziert wurden, werden zurzeit sowohl in vorklinischen als auch in ersten klinischen Untersuchungen evaluiert und haben die Induzierung von spezifischen Immunreaktionen ermöglicht.

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A4: Entwicklung komplexer dreidimensionaler zellulärer Matrixkonstrukte

Projektleiter: 
Prof. Dr. rer. nat. Boris Chichkov
Prof. Dr. med. Gustav Steinhoff
Prof. Dr. med. Peter M. Vogt

Das Tissue Engineering von Ersatzgeweben und –organen ist ein zentraler Teilbereich der regenerativen Medizin. Besonders interessant ist dabei die Herstellung autologen Gewebes mit voller Funktionalität. Dazu müssen Zellen in komplexen dreidimensionalen (3D) Matrices angeordnet werden, um Gewebe in seiner natürlichen Mikrostruktur möglichst exakt nachzubilden. In diesem Teilprojekt wird der laserinduzierte Vorwärtstransfer verwendet und weiter entwickelt, um Zellen und biologische Wirkstoffe zusammen mit einer Matrix mit höchster Präzision Schicht für Schicht 3D anzuordnen. Anwendung finden soll dies in der Generierung künstlichen Hautersatzes insbesondere bei schweren Verbrennungen und in der Herstellung von Cardiac Patches zur Regeneration von myokardial infarziertem Gewebe.

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A5: Optisch induzierte Anregung der Cochlea

Projektleiter: 
Prof. Dr. med. Thomas Lenarz
Prof. Dr. rer. nat. Doris Klee
Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Ertmer

In den Industrienationen leiden ca. 12 % der Bevölkerung unter einer behandlungsbedürftigen Schwerhörigkeit, die große Mehrheit davon weist eine Innenohrschwerhörigkeit auf. Ursächlich ist eine Schädigung der äußeren, bei höhergradigem Hörverlust auch der inneren Haarzellen. Mit konventionellen Hörgeräten und implantierbaren Hörgeräten mit Ankopplung an die Gehörknöchelchenkette oder die Perilymphe gelingt es nur unvollständig, durch Vorverarbeitung und Verstärkung des akustischen Eingangssignals diese funktionellen Ausfälle zu kompensieren, da die Verstärker- und Filterfunktion der äußeren Haarzellen dadurch nicht ersetzt werden kann.